Einsatzzeit: 21.07.2012 15:38 - 22:30
Einsatzbefehl: Hochwasser im Ortsgebiet
Einsatzort: Ortsgebiet / Frohnleiten
Ausgerückt sind:
  • RLF-A 2000
  • SRF
  • TLF-A 3000-200
  • KRF-S Tunnel
  • KLF-A
  • MTF-A
Weitere Einheiten:
  • Gemeinde Gratkorn

Aufgrund der starken Niederschläge in weiten Teilen der Steiermark musste auch die Freiwillige Feuerwehr Gratkorn-Markt zu mehreren Hochwassereinsätzen im Bereich der Mur ausfahren. Begonnen hat die Einsatzserie mit einer Alarmierung des Schweren Rüstfahrzeuges zum Lösen einer Verklausung bei der Firma Hamburger Frohnleiten. Während das SRF mit 3 Mann zum Einsatz nach Frohnleiten ausrückte, wurde von HBI Thomas GLANNER die Mur im Bereich Eggenfeld kontrolliert. Da sich auch dort die Lage zuspitzte wurde von ihm eine erneute Alarmierung der Feuerwehr um 16:17 veranlasst. Die nun im Rüsthaus befindliche Mannschaft wurde auf die Fahrzeuge aufgeteilt und eine Lageführung im Rüsthaus aufgebaut. Auch wurde Bürgermeister Ernest Kupfer verständigt und über die aktuelle Lage informiert. Dieser machte sich dann auch persönlich ein Bild über die Situation.

  • Das MTF-A machte sich mit 4 Mann auf den Weg zur Hackher Kaserne um gemeinsam mit dem Wirtschaftshof Sandsäcke aus dem Katastrophenlager zu holen.
  • Die Mannschaft des KRF-S Tunnel und des RLF-A 2000 verständigte die Bewohner in Eggenfeld und schlichtete Sandsäcke zum Schutz der Häuser  entlang des „Schwarzen Weg“ auf.
  • Zwei Kameraden, welche gerade mit dem KLF-A in der LFZS in Lebring waren, nahmen von dort 2000 leere Sandsäcken mit und waren anschließend mit HBI Thomas GLANNER als Erkundungsfahrzeug unterwegs.
  • Die Mannschaft des TLF-A 3000-200 begann beim Tieber Steinbruch mit dem füllen der aus Lebring mitgebrachten Sandsäcke. Später wurden sie von der Mannschaft des MTF-A und RLF-A 2000 unterstützt
  • Das SRF, welches mittlerweile aus Frohnleiten zurückkehrt war, erkundete die Lage bei einer möglichen Überschwemmung des Pickelbach auf Höhe Jakob Syz-Weg und fuhr später zu einer Baumbergung auf die Harter Höhe.

 

Bis halb acht wurden von uns ca. 500 Sandsäcke gefüllt. Bis 23:00 Uhr wurde eine Bereitschaft im Rüsthaus gestellt, weitere Erkundungsfahrten durchgeführt und Sandsäcke aufgelegt. Danach konnten wir uns zuhause für einen etwaigen Einsatz am nächsten Tag schlafen legen.
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