Abschnittsübung
Beginn: 30.11.2009 17:00 - 21:00
Übungsbefehl: Gasexplosion
Übungsort: Hackherkaserne, Gratkorn

30. November 2009: In der Feuerwehr Gratkorn geht ein Anruf ein. Gemeldet wird eine Explosion im Kasernengelände. Werkstätten brennen, es herrscht ein totaler Stromausfall. Mehrere Verkehrsunfälle mit eingeklemmten und schwerstverletzten Personen hatten sich zugetragen. Einige Grundwehrdiener werden noch vermisst.

Was wie eine furchtbare Katastrophe klingt, ist Gott sei Dank nur eine Feuerwehrübung des Abschnitt es 6 in der Hackher-Kaserne in Gratkorn. Dabei probt die FF Gratkorn-Markt gemeinsam mit den Feuerwehren der umliegenden Gemeinden wie auch anderen Organisationen wie beispielsweise mit dem Roten Kreuz diese Szenarien, um für den Ernstfall so gut wie möglich gerüstet zu sein.

Sofort nach Alarmierung rückt die FF Gratkorn-Markt mit vier Fahrzeugen zum Einsatzort aus, wo Einsatzleiter und Feuerwehrkommandant Thomas Glanner feststellt, dass die KameradInnen diese Einsätze nicht allein bewältigen
können. Daraufhin wird eine Einsatzleitung eingerichtet und der technische Zug des
Feuerwehrabschnitt es 6 sowie das Rote Kreuz alarmiert. Der technische Zug des Abschnittes 6 setzt sich aus den Feuerwehren der folgenden Gemeinden zusammen: St. Oswald b. Plank. / St. Bartholomä, Stattegg, Eisbach-Rein, Stiwoll, Judendorf-Straßengel, Berndorf, Hitzendorf, St. Pankratzen, Rohrbach-Steinberg sowie Gratwein. Diese Feuerwehren rücken jeweils mit einem speziellen Fahrzeug aus. Daneben stellt auch die Betriebsfeuerwehr der Firma Sappi ein Sonderfahrzeug zur Verfügung und es wird schließlich noch der Einsatzstab des Abschnittes 6 alarmiert, welcher organisatorische Aufgaben übernimmt. Nach dem Eintreffen der auswärtigen Feuerwehren kümmern sich diese am Einsatzort sofort um die Menschenrettung, Personensuche sowie Brandbekämpfung, während das Rote Kreuz und die Feuerwehrsanitäter einen Sammelplatz für die Verletzten einrichten.
Schließlich sind alle Opfer versorgt und die Feuerwehr kann endlich „Brand aus“ geben.

Eine derartige Übung, welche übrigens von eigenen Übungsbeobachtern genauestens mit verfolgt werden – als Beobachter fungierten dabei Bezirksfeuerwehrkommandant Alois Rieger, Bezirksfeuerwehrkommandant- Stellvertreter Gerhard Samt, Ehrenabschnittsbrandinspektor Ludwig Mitteregger sowie Abschnittsbrandinspektor des Abschnittes Frohnleiten, Willibald Wurzinger bedarf letztendlich auch einer Nachbesprechung, der insgesamt 94 KameradenInnen beiwohnten. In diesem Rahmen bedankte sich Feuerwehrkommandant Thomas Glanner beim Kasernenkommandanten Ing. Mag Jochen Walzer sowie Vizeleutnant Peter Lendl für die zurverfügungstellung des Kasernengeländes und Einrichtungen des Bundesheeres sowie für die gute Zusammenarbeit bei dieser Abschnittsübung. Auch Bürgermeister Ernest Kupfer hatte die gesamte Übung mitverfolgt. Begeistert von den Leistungen der Einsatzkräfte sprach er diesen seinen Dank und seine große Anerkennung für die gelungene Übung aus. Zu guter Letzt wurden schließlich alle Teilnehmer dieser Übung von der Kasernenleitung zu einer kleinen Jause eingeladen.
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